
Mrs. Hudson und Dr. Watson (2) – Das Geheimnis von Hampstead Heath
In der Statistik dieser Seite habe ich gesehen, dass mein kleiner Beitrag zu den beiden Figuren erstaunlich viel Interesse hervorgerufen hat. Das hat mich überrascht, denn eigentlich war das damals nur so ein kurzer Gedankenblitz, wie man ihn als Schriftstellerin oft mal so nebenbei hat. Weiter hatte ich zwischenzeitlich auch nicht darüber nachgedacht.
Doch in den letzten Tagen habe ich so viel Spaß daran gefunden, mit Ideen herumzuspielen, dass ich dachte, ich könnte mich auch mit dieser Geschichte noch einmal intensiver beschäftigen.
Ein lesbischer Liebesroman im Barbara-Cartland-Stil – von der KI
Wir schreiben das Jahr 2026, und KI ist überall. Aber wer hätte gedacht, dass gerade wir Kreativen die Auswirkungen so stark spüren würden? Wenn wir ehrlich sind, haben wir die KI doch eher wie einen Roboter eingeschätzt. Schon seit Jahren, sogar Jahrzehnten sind dienstbare mechanische Geister ein Thema in Büchern und auch Filmen.
Die Betonung liegt dabei auf dienstbar. Ich denke zum Beispiel an die immer wiederkehrende Figur der Roboter-Haushaltshilfe.
Woran erkennt man ein KI-Buch?
Da gibt es sehr viele Kriterien. Ich werde einfach mal eins herausgreifen: Wiederholungen.
Wir sind ein Verlag, und demzufolge bleiben auch wir von der KI-Welle nicht verschont. Nur dass wir die KI-Bücher – im Gegensatz zu dem großen Verlag, von dem gestern in meinem Beitrag die Rede war – erkennen und nicht veröffentlichen.
Schon die Anfänge solcher Bücher sind meistens sehr verdächtig, aber wenn man tatsächlich weiterliest, gibt es eine Sache, die ausgesprochen auffällig ist: inhaltliche Wiederholungen.
In Zukunft nur noch KI-Bücher?
Kürzlich gab es einen großen Skandal, weil ein renommierter Verlag einen Bestseller zurückziehen musste, denn er war von der KI geschrieben.
Da fragt man sich natürlich, welche Art Leute in solchen Verlagen arbeiten. Dass sie das nicht erkennen. Dass sie dem Autor einen großen Vorschuss zahlen, das Buch veröffentlichen, das Buch bewerben, es sogar zu einem Bestseller machen.
Kann die KI einen Liebesroman schreiben? (Der Faktor M)
Vor ein paar Tagen bekam ich eine sehr nette Mail, in der mir die Frage gestellt wurde, ob ich denn noch einmal einen Online-Schreibkurs veranstalten würde wie die Schreibwerkstatt, die ich vor vielen, vielen Jahren gemacht habe und die noch hier auf der Webseite steht.
Im Grunde genommen würde mich so etwas durchaus reizen, aber ich muss ehrlich sagen, die Beteiligung auch damals an der Schreibwerkstatt war nicht groß.
Gesundheitsprobleme beim Schreiben
Wenn ich über Schreiben oder nicht nachdenke, ist meine Gesundheit allerdings auch zunehmend ein Faktor. Schon seit meiner Kindheit habe ich mit Bandscheibenproblemen zu kämpfen. Den ersten Bandscheibenvorfall hatte ich schon mit 11 Jahren, viel zu früh. Und wenn es schon so anfängt, wird es meistens nicht besser.