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Ruth Gogoll - Schrifstellerin und Verlegerin

Mit der Hand schreiben und die Kreativität

Das Thema mit der Hand schreiben kommt anscheinend immer wieder auf, Jahr für Jahr. Es gibt eine Menge YouTube-Videos dazu und Blogartikel, und auch in Schriftstellerforen lese ich das öfter. Mit der Hand zu schreiben soll angeblich die Kreativität befördern. 

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Wozu noch schriftstellerisches Handwerk in Zeiten der KI?

Wir sind alle Kinder unserer Zeit, ob wir wollen oder nicht. Das heißt, ob wir wollen oder nicht, wir leben in Zeiten der KI. Das Ganze ist ziemlich plötzlich über uns hereingebrochen, und gerade wir Älteren haben das zu Anfang glaube ich nicht so richtig ernstgenommen. Ich jedenfalls nicht.

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Warum fühle ich meine Geschichte nicht?

Vor Kurzem stellte eine schreibende Kollegin in der Werkstatt eine Frage, die mich zunächst irritiert hat. Sinngemäß schrieb sie: Sie kommt bei keinem ihrer Projekte über den Anfang hinaus. Das erste Kapitel steht, sie ist zufrieden damit. Aber sobald sie überlegt, wie es weitergehen soll, fühlen sich die Ideen, die eigentlich in die Geschichte passen würden, für sie falsch an.

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Von der Genieästhetik zur KI

Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk hat eine KI-Debatte losgetreten, mit der sie wohl selbst nicht gerechnet hatte

Und das alles nur, weil sie beiläufig –  eigentlich mehr im Scherz – die Bemerkung hat fallenlassen, dass sie ihrem KI-Chatbot manchmal eine Idee zur Analyse hinwirft und fragt: „Liebling, wie können wir das wunderbar weiterentwickeln?“

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Dark Romance – Ein Genre, das ich nicht verstehe

Schon seit einiger Zeit beginnt das Genre Dark Romance immer größere Marktanteile am Liebesromanmarkt zu erobern. Ich habe das erst nach einiger Zeit mitgekriegt, weil das vor allem im Heteromarkt so stark zugenommen hat, bei lesbischen Liebesromanen aber nicht so verbreitet war.

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NaNoWriMo Juni 2026 beendet

Der 30. Juni ist vorbei, heute ist der 1. Juli, und damit liegen auch die letzten beiden Tage des Juni-NaNoWriMo 2026 hinter uns. Ich habe mit knapp über 50.000 Wörtern abgeschlossen, andere mit 40.000 oder 30.000 oder 10.000, je nachdem, was sie sich vorgenommen hatten.

Nun kommt es darauf an, was man mit diesen Wörtern machen will. Ein vollständiger Roman ist es bei mir mit 50.000 Wörtern noch nicht, es fehlt noch das Ende. Ich könnte jetzt also weiterschreiben, bis ich das Minimum von 60.000 Wörtern erreicht und das Ende geschrieben habe.

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