
In Zukunft nur noch KI-Bücher?
Kürzlich gab es einen großen Skandal, weil ein renommierter Verlag einen Bestseller zurückziehen musste, denn er war von der KI geschrieben.
Da fragt man sich natürlich, welche Art Leute in solchen Verlagen arbeiten. Dass sie das nicht erkennen. Dass sie dem Autor einen großen Vorschuss zahlen, das Buch veröffentlichen, das Buch bewerben, es sogar zu einem Bestseller machen.
Kann die KI einen Liebesroman schreiben? (Der Faktor M)
Vor ein paar Tagen bekam ich eine sehr nette Mail, in der mir die Frage gestellt wurde, ob ich denn noch einmal einen Online-Schreibkurs veranstalten würde wie die Schreibwerkstatt, die ich vor vielen, vielen Jahren gemacht habe und die noch hier auf der Webseite steht.
Im Grunde genommen würde mich so etwas durchaus reizen, aber ich muss ehrlich sagen, die Beteiligung auch damals an der Schreibwerkstatt war nicht groß.
Gesundheitsprobleme beim Schreiben
Wenn ich über Schreiben oder nicht nachdenke, ist meine Gesundheit allerdings auch zunehmend ein Faktor. Schon seit meiner Kindheit habe ich mit Bandscheibenproblemen zu kämpfen. Den ersten Bandscheibenvorfall hatte ich schon mit 11 Jahren, viel zu früh. Und wenn es schon so anfängt, wird es meistens nicht besser.
Soll ich weiter schreiben oder nicht?
Mittlerweile stellt sich für mich diese Frage immer wieder neu. Schon am Ende des Jahres 2021 wollte ich eigentlich aufhören zu schreiben. Damals war es das 25. Jahr des Verlags, das 25. Jahr seit Taxi nach Paris.
Wie unschwer zu erkennen ist, gibt es die édition el!es immer noch, gibt es mich als Verlegerin und als Autorin im Jahr 2026 immer noch. Die Begeisterung, Schriftstellerin zu sein und auch Verlegerin zu sein, hat mich einfach nicht verlassen. Ich war nur sehr erschöpft nach der vielen Arbeit.
Steinzeit im Kopf, KI auf dem Schreibtisch – ein paar Gedanken über Verantwortung und Fortschritt
Ich hätte heute eigentlich einen neuen Beitrag für die Webseite hier schreiben sollen. Aber – Prioritäten! Ich habe ein Tafelservice namens Paris gekauft. Und das war irgendwie … dringend. Zumindest aus stilistischen Gründen. Und sowieso wegen Frankreich, Paris und so.
Wie es sich anfühlt, nicht zu schreiben
Kann sich das jemand vorstellen, der kein „Schreiberling“ ist? Wohl nicht.
Nicht zu schreiben ist nicht einfach „nichts tun“. Auch das ist etwas, was ich sehr schlecht kann. Ich weiß nicht, wie man sich ausruht, wie man sich erholt. Immer wieder habe ich versucht, Meditation zu lernen oder irgendeine andere Entspannungstechnik. Ich kriege es nicht hin. Meine Gedanken rasen immer, sind ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen.